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Vereins-Chronik (die Kurzfassung)

Die Hofgeismarer Schützen haben ihren Ursprung in den mittelalterlichen Bürgerschützen. Sie wurden im 13. bis 15. Jahrhundert in zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen um die Stadt Hofgeismar und im Diemelland eingesetzt.

Im 16. und 17. Jahrhundert wurden sie zeitweise zum Schutze der öffentlichen Ordnung und Sicherheit von der Stadt Hofgeismar ausgerüstet und auch bekleidet. Auch setzte der Landgraf sie oft zum Schutze des Wildbestandes im Reinhardswald gegen Wilderer ein. Im Jahre 1652 verlieh der Landgraf den damaligen Bürgerschützen ein Ehrenschmuckstück in Form eines schweren silbernen Hirsches mit der Aufschrift Stadt Hofegeismar, Stadtwappen und Jahreszahl, an einer Halskette zu tragen. Der Hirsch befindet sich jetzt in Verwahrung der Stadt. Mit einkehrender Sicherheit verlor das Bürgerschützentum an Bedeutung, wurde zeitweise sogar verboten.

Im Jahre 1861 wurde in Gotha der Deutsche Schützenbund ins Leben gerufen. Dies führte 1863 zur Gründung eines Schützenvereins in Hofgeismar. Schon im ersten Jahr zählte der Verein 92 Mitglieder, die einen monatlichen Betrag von 2 Silbergroschen zu zahlen hatten.

Gegen eine Pacht von 3 Thalern pro Jahr stellte die Stadt ein größeres Gelände zur Verfügung, auf dem die Mitglieder fleißig Hand anlegten und mehrere 100m und 175m Schießstände errichteten, ebenso eine Halle und ein Festgelände.

Alljährlich wurde unter großer Teilnahme der Bevölkerung, auch des Umlandes, ein zünftiges Volksfest gefeiert. 1905 und 1924 wurden zwei weitere Schützenvereine gegründet, die aber um 1935 ihre Selbständigkeit aufgaben und deren Mitglieder geschlossen vom alten Traditionsverein übernommen wurden.

Im 2.Weltkrieg kam das Vereinswesen zum Erliegen. Erst 10 Jahre nach Kriegsende wurde den Schützen die Fortsetzung ihrer Traditionspflege genehmigt und so fand am 15.11.1955 die Wiedergründung statt. Sehr schwierig und ohne jegliche Unterstützung gestaltete sich die Errichtung eines Luftgewehr-Schießstandes, wobei zu bemerken ist, daß der Verein vermögenslos beginnen mußte, da das gesamte Vereinsvermögen als Kriegsfolge nicht mehr zur Verfügung stand.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt verfügt der Verein, dank der persönlichen Einsatzfreundigkeit vieler Mitglieder, über ein eigenes Grundstück mit Vereinsheim außerhalb der Stadt am Krankenhausberg. Das Grundstück an der Liebenauer Straße wurde 1957 erworben, mit dem Bau des Vereinshauses wurde 1964 begonnen und es wurde feierlich im Mai 1967 eingeweiht. Bis das Vereinsheim jedoch ausgebaut war, standen dem Verein in der Stadthalle zur uneingeschränkten Nutzung 8 LP-/LG-Stände zur Verfügung. Viele umliegende Vereine konnten im Schützenhaus die KK-/ GK-Stände des Vereins gegen ein geringes Standgeld nutzen.

Im Jahr 1971 beschloß man, einen vereinseigenen Fanfarenzug zu gründen. Nach knapp über 10 Jahren kam es jedoch zu Streitigkeiten; die Abteilung Fanfarenzug löste sich vom Schützenverein und gründete einen eigenen Verein, der auch heute noch als Fanfarenzug Hofgeismar aktiv ist.

Das Schützenhaus wurde im Laufe der Jahre durch einen Anbau um einen großen 25m-Pistolenstand Großkaliber (5 Plätze), einen 10m-Stand für Luftdruckwaffen (8 Plätze), eine große Saalfläche, eine Küche sowie weitere Räume erweitert, umgebaut und modernisiert.

Im April 2001 beschloß der Vorstand nach Anregung des Pressewarts Torsten Lagler, eine Internet-Präsens aufzubauen, da im Schützenkreis schon 3 Vereine im Internet vertreten waren. Die Eintragung der Domain www.sv-hofgeismar.de bei dem Deutschen-Network-Information-Center (DeNIC) in Karlsruhe erfolgte am 9. Mai 2001. Durch ca. 60 Stunden Vorarbeit von Torsten Lagler war die Homepage des Schützenvereins schon am 14. Mai 2001 im Internet aufrufbar und komplett mit allen Themen, aktuellen Terminen und eMail eingerichtet.

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