Es gibt in Deutschland drei "große" Verbände für Sportschützen (natürlich auch noch andere!):

... den DSB (Deutscher Schützen-Bund) <<< gehört unser Verein an

... den BDS (Bund Deutscher Sportschützen) <<< gehören einige Einzelmitglieder unseres Vereins an

... und den BDMP (Bund der Militär- und Polizeischützen e.V.) <<< gehören wir nicht an



     

>>> Hier jede Menge Wissenswertes zum Thema Schießsport <<<


Mehr Info´s zu den Verbänden:

DSB:

Deutscher Schützenbund e.V., Lahnstraße 120, 65195 Wiesbaden Klarenthal

Hessischer Schützenverband, Hans Bröer, Schwanheimer Bahnstr. 115, 60529 Frankfurt am Main, Tel.: 069 / 93 52 220, Fax: 069 / 93 52 22 23

Quelle: www.schuetzenbund.de

Mehr als 1,6 Millionen Mitglieder bilden eine lebendige Gemeinschaft. Der Deutsche Schützenbund, seine Landesverbände und die Vereine sind in der glücklichen Lage, stets freiwillige Helfer aufbieten zu können, wenn ein Wettkampf ansteht, der Schießstand repariert werden muß oder das Schützenfest vorbereitet werden soll. Das Ehrenamt, in vielen anderen Sportarten mittlerweile ein Reizwort, hat bei den Schützen einen hohen Stellenwert. Nur so ist es auch möglich, daß aktive Schützen immer die Möglichkeit haben, zu trainieren und Wettkämpfe auszutragen.

Neben den Leistungssportlern gibt es eine riesige Zahl an Mitgliedern, die das Sport-schießen als reines Steckenpferd betreiben und nicht nach olympischem Gold streben. Sie besuchen regelmäßig oder in zwanglosen Abständen das Schützenhaus, um die im Alltag strapazierten Nerven zu "überholen". Denn Sportschießen ist mehr als ein übliches Hobby, Sportschießen zwingt zur inneren Ruhe. Die Schützen in den über 14.000 Vereinen sind fasziniert vom körperlichen und seelischen Zusammenspiel beim Zielen und Treffen, von der Magie der Scheibe.

Waren es früher patriotische Ideale, die die Schützen als Gemeinschaft zusammenhielten, so ist es heute neben Sport und Waffentechnik auch der Wunsch nach zwischenmenschlicher Gemeinsamkeit, die im Streß des Alltags oft verlorengeht. Im Schützenverein werden Grenzen überwunden. Altersgrenzen gibt es nur nach unten, weil in der Regel erst mit 12 Jahren mit Gewehr und Pistole geschossen werden darf.

Nach oben sind die Schießsport-Aktivitäten fast unbegrenzt. 80jährige Schützen sind keine Seltenheit. Im Verein finden jung und alt ganz natürlich zueinander. Körperbehinderte Sportler sind harmonisch im DSB integriert. Selbst bei Deutschen Meisterschaften schießen behinderte und nicht-behinderte Schützen zusammen.

Im Deutschen Schützenbund - mehr als 130 Jahre alt - ist es Tradition, die Tradition zu pflegen. Bei Schützenumzügen und Schützenfesten manifestiert sich dies für jeden sichtbar. Zu den Traditionen der Schützen gehört aber auch die Philosophie des Mitgefühls mit anderen, denen es schlechter geht. Die Schützen selbst reden nicht viel über "soziales Miteinander und Verantwortung", aber die guten Beispiele gehen in die Tausende. Die Wirkung dieses Tuns nach innen ist klar: Zu spüren an der Atmosphäre in den Vereinen, in denen ein ganz besonders herzliches Miteinander gepflegt wird.


Eine offene Organisation

Der Deutsche Schützenbund ist ein demokratischer Sportverband. Die Vereine des DSB wählen ihre Vertreter in die Kreis- und Landesverbandsgremien. Die Landesverbände entsenden ihre Repräsentanten zur Delegiertenversammlung, die während des Deutschen Schützentages über die Aktivitäten der Verbandsspitze entscheidet.

Die Vereine haben sich - zum Teil über Kreise und Bezirke - in 20 Landesverbänden organisiert, die wiederum den Deutschen Schützenbund tragen. Der Bundesverband und die Landesverbände verfügen über eine Infrastruktur mit Geschäftsstellen und hauptamtlichen Geschäftsführern, die in Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Entscheidungsträgern eine starke Organisation bilden.

Die Information über Beschlüsse, Pläne und Vorhaben ist so in allerkürzester Zeit möglich. Das Offizielle Organ des Deutschen Schützenbundes, die Deutsche Schützenzeitung, trägt ebenfalls zur Information der Vereine und der Basis bei. Die zahlreichen Funktionsträger sind alle Multiplikatoren einer Botschaft: Sportschießen macht Spaß. Da ist es ganz selbstverständlich, daß auch außerhalb der funktionierenden Informations- und Abstimmungshierarchie der direkte Weg gefunden wird: Vereinsmitglieder schreiben persönlich an den Präsidenten und dürfen sicher sein, daß ihre Stimme gehört wird. Daß dies trotz einer derart großen Organisation möglich ist, macht den Schützenbund sympathisch.

In zahlreichen Ausschüssen und Kommissionen beschäftigen sich Fachleute mit Spezialfragen des Schießsports. Besondere Fachausschüsse gibt es für die Frauen, die Jugend und den Sport.

Das in Wiesbaden am Ort der Geschäftsstelle ansässige Bundesleistungszentrum bietet den Mitgliedern zahlreiche und vielseitige Angebote an Kursen, Seminaren und Trainer-schulungen. Besonders aktiv wird der Austausch mit Schützen aus dem Ausland gepflegt. Auch im internationalen Sportgeschehen ist der Deutsche Schützenbund vorn. In allen wichtigen Organisationen haben deutsche Schützen Einfluß - in der Europäischen Schützenkonföderation und in der Internationalen Schützenunion. In diesen Gremien ist der DSB oft bis in die Präsidien vertreten oder hat Sitz und Stimme in Ausschüssen und Kommissionen. Darüber hinaus war der Deutsche Schützenbund Mitbegründer u.a. des Bundesverbandes Schießstätten, der sich um Umweltfragen kümmert. Isolation entspricht eben nicht der Schützenphilosophie.


BDS:

Geschäftsstelle Landesverband Hessen im BDS, Norbert Kraft, Modaustrasse 10, 64560 Riedstadt

Präsident (Postanschrift) Horst Insam, Frankenfelder Weg 28, 64579 Gernsheim/Rhein

Quelle: www.bds-hessen.de

Der Bund Deutscher Sportschützen 1975 e.V. (BDS) ist der Schützenverband für sportliches Großkaliber-Schießen in Deutschland. Er besteht seit 1975 und hat inzwischen über 22.000 aktive Mitglieder. 

Der BDS ist ein Dachverband, dessen Mitglieder die selbständigen BDS-Landesverbände in den einzelnen Bundesländern sind.  Den Landesverbänden sind wiederum die Vereine angeschlossen. 

Das Ziel des BDS in erster Linie ist es, das seit Jahren immer beliebter werdende sportliche Schießen mit großkalibrigen SportWaffen zu organisieren und zu fördern. Dabei arbeitet der BDS nach Möglichkeit mit anderen deutschen Schützenverbänden zusammen. 

Der BDS war und ist auch maßgeblich an den Beratungen zur Novelle des BundesWaffengesetzes beteiligt und kämpft dafür, daß der Schießsport durch die Europäische Vereinigung keinen Schaden nimmt. 

Das Sportprogramm bietet LangWaffen- und KurzWaffen-Wettbewerbe traditioneller und alternativer Art an. Das reicht beim LangWaffen-Schießen vom reinen Präzisionsschießen über das Intervall- und Zeitschießen bis zum Symbol-Scheiben-Schießen und beim KurzWaffen-Schießen vom traditionellen 25m-Schießen über das Symbol-Scheiben-Schießen bis zum sportlichen Bewegungs- und Silhouetten-Schießen. Dabei können Repetier- und SelbstladeWaffen je nach Wettbewerbsart und bei Jugendlichen LuftdruckWaffen eingesetzt werden. 

Seit dem Jahre 1990 ist der BDS Mitglied in der International Practical Shooting Confederation (IPSC-Weltverband) und Mitglied in der Association Europeenne de Tir sur Silhouettes Metalliques (Europäischer Dachverband der Silhouetten-Schützen) und seit 1991 Mitglied in der Association de Federations de Tir-Sportif de la C.E.E. (Europäischer Dachverband der Sportschützenverbände). 

Der BDS bemüht sich auch darum, das Silhouetten-Schießen auf deutschen Schießanlagen zu ermöglichen. Bisher ist das wegen der in Deutschland geltenden Sicherheitsbestimmungen nur sehr begrenzt möglich. In Kürze wird das Beschießen von Stahlzielen in die Schießstandbaurichtlinien aufgenommen, so daß es bald auch Schießanlagen für das Silhouetten-Schießen in Deutschland geben wird. 

Zur Übersicht über das BDS-Sportprogramm muß man wissen, daß die KurzWaffenschützen die Waffe mit beiden Händen halten dürfen und daß keine leistungsschwache Scheibenmunition zugelassen ist. Bei Wettbewerben wird stichprobenweise kontrolliert, ob die verwendete Munition die verlangte Mindestleistung erreicht. 

Alle KurzWaffen-Disziplinen werden in verschiedenen Waffen- und Wertungsklassen geschossen. So gibt der BDS jedem Sportschützen die Möglichkeit, die Waffe, die er bevorzugt, bei einem echten Leistungsvergleich mit anderen einzusetzen. 

Das gleiche gilt natürlich auch für LangWaffenschützen. Auch bei diesen gibt es für die verschiedenen Waffenarten, wie zum Beispiel Selbstlader oder Repetierer eigene Wertungsklassen, um auch hier Chancengleichheit sicherzustellen. 

Das Durchschnittsalter der Mitglieder des Landesverbandes Hessen liegt übrigens bei 38 Jahren. 


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